Réne Redzepi, die Nr. 1 im aktuellen Restaurantranking, begeisterte auf der CHEF-SACHE Bühne mit einem tiefen Einblick in sein kulinarisches Konzept. Unterhaltsam und detailliert berichtete der Däne von seiner Suche nach Produkten aus nächster Nähe und den skandinavischen Nachbarländern. Vor dem vollbesetzten Zuschauerraum legte der Küchenchef des Kopenhagener Restaurants „NOMA“ fast eine Stunde lang seine Schaffensprozesse offen. Am Ende seiner faszinierenden Bühnenshow rief der sympathische Koch dazu auf, auch alle anderen, fast vergessenen „shitty ingredients“ zu entdecken.

 

 

 

Thomas Ruhl, Initiator und Herausgeber der Edition Port Culinaire und Anja Schindler von G+J Events auf der Bühne. Thomas Ruhl über die diesjährige CHEF-SACHE: „Unsere Expedition zum Gipfel des kulinarischen Marktes war erfolgreich! Die CHEF-SACHE hat die Stars der deutschen Spitzengastronomie zusammengeführt, zum internationalen Austausch angeregt und den aktuellen Trend der skandinavischen Avantgarde abgebildet. Mit über 1.000 Besuchern pro Tag haben wir bewiesen, dass Kochshows auf hohem Niveau funktionieren. 2011 wird die Chef-Sache wieder in Köln stattfinden, und zwar am 18. und 19. September.“

 

 

Altmeister Harald Wohlfahrt stellte sich über eine halbe Stunde den Fragen des Restaurantkritikers Jürgen Dollase und fasste am Ende des Gesprächs zusammen: „Ich bin sehr froh, heute Teil der Veranstaltung gewesen zu sein.“

 

 

 

Joachim Wissler legte die gedankliche Vorarbeit offen, die seinen Kompositionen vorausgeht und erläuterte die Thematik, die Gerichten mit so wohlklingenden Namen wie „Getreidefeld“ und „geeister Kräutergarten“ zugrunde liegt.

 

 

Nils Henkel zauberte mit seinen Gerichten die herbstliche Natur auf die Bühne und zog das Publikum mit erdigen Noten in den Bann. Nach der Show signierte er sein neues Kochbuch „Pure Nature“ und stellte sich den neugierigen Fragen des Nachwuchses.

 

 

 

Christian Bau berichtete über seine Erfahrungen mit dem innovativen Menükonzept ‚Carte Blanche’, das ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Koch und Gast schafft und über Einflüsse aus der japanischen Küche. Gemeinsam mit seinen Küchenteam präsentierte er seine neueste Kreation ‚Auster, Auster, Auster’.

 

 

 

Hans Välimäkis Performance war eine absolute Härteprobe für die Küchenausstattung auf der CHEF-SACHE-Bühne. Die Ergebnisse mit Trockeneis konnten sich sehen lassen, nachdem sich der Nebel gelüftet hatte.

 

 

 

Magnus Ek machte seiner Rolle als Vorbild für die junge skandinavische Köche-Generation alle Ehre und zeigte, wie man althergebrachte Produkte und Techniken souverän in eine mögliche Zukunft transformiert.

 

 

 

Johannes King gab eine Einführung in die norddeutsche Produktwelt von ‚Feinheimisch’, erzählte vom heimischen Gemüsegarten und schwärmte von sortenreinen Gemüsen. Sein „Krabbencocktail mit Blumenkohlespuma“ machte neugierig auf mehr.

 

 

 

Heinz Hanner überzeugte mit ungewöhnlichen Kreationen wie „Esche aus dem Faaker See und Wiener Schnecke“ mit Elementen aus getrockneter Flosse und Schneckenleber. Jürgen Dollase begleitete den Auftritt mit spannenden Nachfragen.

 

 

Toni Mörwald eröffnete die diesjährige CHEF-SACHE mit einer umfangreichen Produktpalette österreichischer Spezialitäten. Genuss und Natürlichkeit standen bei ihm und seiner Küchencrew an vorderster Stelle.

 

 

Heiko Antoniewicz und Darren Teoh Min Guo betraten die CHEF-SACHE-Bühne im Doppelpack und sorgten mit ihrer Fusion aus Elementen der Molekularküche und der Küche Malaysias für einen perfekten Abschluss am Montag Abend.

 

 

Ralf Bos gilt als Lieblingslieferant der Top-Gastronomie und hat sich daher seinen Solo-Auftritt auf der Bühne mehr als verdient. Er referierte über die Historie der Bio-Bewegung und gab eigene Erfahrungen zum Besten.